Henning Wehland

Henning Wehland verpackt seine Geschichten in Pop, Blues, Rock, Liedermacher-Elemente und sogar Reggae. Mal alleine mit Beatbox und Akustikgitarre im Rücken. Mal mit Steeldrum, mit Backing-Band oder einem funky Blasorchester. Whatever works. Und natürlich seine markante Stimme. Erstmalig auf Deutsch, ohne sich hinter englischen Lyrics zu verstecken. Wehland macht sich angreifbar, denn Ehrlichkeit und Offenheit sind immer noch die beste Verteidigung. Wehland kämpft. Mit Rückgrat, Seele, Herz und Verstand. „Ich bin der Einzige, dem ich Rechenschaft schuldig bin. Ich möchte mir selbst irgendwann nicht vorwerfen müssen, dass ich etwas hätte besser machen können. Es geht auf der Platte um den Mut, in den Spiegel zu schauen. Ehrlich gegenüber sich selbst zu sein und Grenzen zu überschreiten. Zu erkennen, wer man ist und sich nicht von anderen vorschreiben zu lassen, wer man zu sein oder was man zu tun hat. Das ist die große Kunst: Dinge von mir preiszugeben, die sehr schmerzhaft sind und die ich gar nicht so geil finde. Man hat immer Angst, die Wahrheit zu akzeptieren. Doch in dem Moment, in dem man sie endlich ausspricht, ist das wie eine Erlösung.“

 

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