Was wie ein Übernacht-Erfolg klingt, ist allerdings das Ergebnis harter Arbeit und vor allem der Glaube an die Möglichkeit, mit eigenständiger Musik und kritischen Texten ein, nein, besser: sein eigenes Publikum zu erreichen. „Am Anfang mussten wir selbst noch viel lernen“, gibt Vohwinkel zu. Warum sollte es auch anders sein? Wenn fünf Freunde eine Band gründen wollen, ohne irgendwelche Instrumente zu beherrschen, bietet sich nur eine Musikrichtung an: Punkrock. Und in einer Zeit, in der sich die Musikszene vielleicht zum letzten Mal vor der digitalen Revolution um die Jahrtausendwende gewaltig verändert, stehen die Chancen nicht schlecht: Anfang der Neunziger wird die Plastikwelt des vorherigen Jahrzehnts endgültig zu Grabe getragen, mit dem Seattle-Sound und Grunge-Bands wie Nirvana und Pearl Jam steht die Musik, nicht das Image wieder im Vordergrund. Auf diesem Nährboden wächst und gedeiht auch das zweite Comeback der Neunziger: Punkrock ist wieder en vogue! US-Bands wie Green Day und Offspring geben dem Underground ein ehrliches Gesicht, in Deutschland kommt eine der bedeutendsten Punk-Bands wieder zusammen: Mit der Wiedervereinigung und dem grandiosen Comeback der Die Ärzte aus Berlin und dem anhaltenden Erfolg der Toten Hosen aus Düsseldorf ist auch der Deutsch-Punk endgültig etabliert.

Wer sich in dieser aufregenden Zeit zum Ziel setzt, eine Band zu gründen, hat viele Vorteile. Auch wenn es zehn Jahre dauert, bis Betontod aus ihrer Leidenschaft eine Profession gemacht haben – das Ergebnis spricht für sich. Wer in Eigenregie über 1000 Konzerte organisiert, 7 Studio- und 3 Live-Alben veröffentlich hat, der macht viel richtig. Wer als Punkband zweimal auf dem größten Metal-Festival der Welt in Wacken gespielt, der hat genug Selbstbewusstsein, um den Nachfolger eines Top 10-Albums anzugehen und den nächsten Schritt zu machen. „Wir haben uns auf unsere Wurzeln besonnen“, erklärt Vohwinkel die neue Marschrichtung, „und uns speziell das dritte Album „Schwarzes Blut“ als Vorbild genommen.“ Beim aktuellen Album „Traum von Freiheit“, das im Februar 2015 erschienen ist, gibt es mit Vincent Sorg (Tote Hosen, In Extremo, Donots u.a.) nicht nur den altbekannten Produzenten, sondern auch die bekannten eingängigen Punk- und Rock-Elemente der Vergangenheit, diesmal allerdings auch mit viel Metal-Anteil. Es dürfte das reifste Album der Rheinberger werden.
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Der Indiepunk-Fünfer aus Osnabrück arbeitet am neuen Album und legt mit namhafter Unterstützung durch das Label Uncle M im November 2017 mit den beiden Songs „Richtung Norden“ und „Klippen“ vor.

Richtung Norden ist ein "Der Weg ist das Ziel"-Credo – tanzbar und eingängig mit einer großen Hook und mitreißenden Gitarren. Es geht um viel. Mit Klippen macht die Band die Schere auf und schneidet in eine neue Kerbe – es ist düster, melancholischer und härter.

Im Hi! Spencer-Kosmos schwebt etwas mit, was größer ist als die Summe der Teile. Das Geheimnis ist vielleicht das Zusammenspiel der Themen, vielleicht ist es aber auch diese unverschämte Catchyness, dieser Sound als Gitarren-gewordene Umarmung. Mit seiner Orkan-haften Stimme besingt Frontmann Sven Bensmann das Scheitern, das Wiederaufstehen und das Hoffen auf mehr. Es geht um Fernweh, um Orientierung und Aufbruch, manchmal auch um das große L-Wort. Zweitsänger und Gitarrist Malte reiht sich ein – beißend, fordernd.
Das ist der Stoff aus dem Bands entstehen und es gibt viele gute Gründe in einer Band zu spielen. Für Sven, Malte, Niklas, Jan und Janis von Hi! Spencer war es 2012 die logische Konsequenz aus der Frage: Was tun in den Monaten zwischen Zeltlager und Dorfkirmes?

In einer Scheune arbeiten sich die fünf Sandkastenfreunde an Coverversionen ab, schreiben eigene Songs, die Vorbilder: Jupiter Jones, Turbostaat, Biffy Clyro, Madsen – ein klassischer Jugendband-Werdegang eben. Wäre da nicht das Feuer, das Brennen für mehr als Dorfdisco und Korn-Cola.

In der Anfangszeit bestreiten sie ihren Weg durch Musik-Deutschland, wachsen, spielen und finden eine eigene Stimme. Das erste Album und Videos folgen.

Im Herbst 2016 veröffentlichen sie eine erfolgreiche EP, die allein auf Spotify mit über einer Viertel Millionen Klicks zu Buche schlägt. Ihre Single „Schalt mich ab“ sorgt in einigen Radio-Redaktionen für strahlende Gesichter und auf etlichen Clubshows und Festivals wie dem Open Flair für den richtigen Soundtrack beseelter Rock’n’Roll-Jugendträume.

Mit ihrer EP und ersten Songs des neuen Albums geht es auch im Winter 2017 / 2018 auf die Straße.]]>
AOP gehen mit neuem Livealbum VOR EIN PAAR JAHREN Rakete – Erfolgreiches Crowdfunding auf startnext.com: 14.300 € in 75 Tagen

Nach fast 5 Jahren Pause melden sich AOP mit neuem Drummer zurück. Stukki, Oli (Gitarre) und Philipp (Bass) haben in den letzten Monaten den AOP-Katalog gewälzt und sind nach der Comeback-Show inklusive Livealbum-Aufnahme beim Geschrubb und Geschepper-Festival (18.11.2017 - Bad Rappenau) im Jahr 2018 mit einem Best of AOP-Set inklusive brandneuer Songs wieder live unterwegs.

Nach Festivalauftritten (u.a. Rock am Ring, Hurricane, Southside, Highfield, Traffic Jam) im ganzen Land, einer Deutschland-Tour als Support von Millencolin sowie eigenen Touren durch die Republik sind AOP als ehemals beste Liveband Baden-Württembergs (Gewinn des Play Live-Wettbewerbs) nach wie vor ein Erlebnis. Authentisch, energisch und echt sowie mit dem Wissen, dass sich vier Akkorde noch immer gelohnt haben, gehen Stukki, Oli und Philipp Rakete und ignorieren dabei jegliches Patentrezept, das die Punkrockpolizei vorgibt!]]>
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Drang nach Anerkennung für eine andere Stellung: mein „antebellum“.

In einer Zeit, in der Imagerap boomt und sich Deutschraphits durch schwache Texte auf Trapbeats auszeichnen, fehlt vielen Heads der sagenumwobene Realrap. Authentische Texte über das echte Leben, Rap ohne Autotune, aber dafür auf Beats, die den Zuhörer zum Kopfnicken zwingen. Natürlich gibt es die mittlerweile Mittdreißiger, die im Kopf und Herzen in den 90ern hängen geblieben sind und ihre Haus-Maus Reime zwar authentisch, aber meist auch belanglos über Oldskoolbeats zwängen. Allerdings lassen sie in der Regel eine gute Technik vermissen und bringen wenig Innovatives mit sich. Und das ist genau der Punkt, wo Jolle ins Spiel kommt.

Durch seinen älteren Bruder ist er ganz klassisch mit Blumentopf und Eins Zwo aufgewachsen und würde erstere persönlich als prägend für sich bezeichnen. Andere immense Einflüsse waren, mehr oder weniger chronologisch Nico Suave, Franky Kubrick, F.R., Olli Banjo und Megaloh, welche später von Kollegah, Maeckes und Patrick mit Absicht komplementiert wurden. Aktuelle Einflüsse sind heutzutage Ali As, Motrip und SSIO. Natürlich fand immer wieder auch nicht-Rap den Weg auf seinen MP3-Player, aber Deutschrap hat immer einen Großteil ausgemacht.

So schafft Jolle es, Vorzüge verschiedener Welten miteinander sinnvoll zu kombinieren: Authentizität, gute Mehrfachreime, interessanten Inhalt, eine versierte Raptechnik sowie einen guten Geschmack was die Beats angeht, die benutzt werden.

Sein Debütalbum „antebellum“ ist in seiner Heimat Osnabrück im Studio von Perspektive Music entstanden. Mit Sebeats stand ihm ein erfahrener Produzent zur Seite, der für die meisten Beats und alle Arrangements sowie Mix und Mastering verantwortlich ist.

Kein Konzept, kein Kalkül, einfach ehrliche Musik.

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MOIN mischt sich stilistisch unter die Londoner Underground Bands der 70er- und 80er Jahre, streift gerne durch Countries und surft knapp vorbei an rockigen Riffs hin zu den Tiefen des eigenen Selbst, mit all seinen Facetten. Ihre Stärke: Trotz dieser Welt, die längst zum Spielball von Politik und Geld wurde! We got Love

Musikbüro Osnabrück:
Quakenbrücker Garage-Trio Moin. So speziell wie der Name auch die Musik: Irgendwie schräg, und das mit voller absicht. Twangige Gitarre mit viel Melodie, trotz zahlloser Tempo- und Rhythmuswechsel tanzbare Grooves, ausgefallender Hemdengeschmack – eine Truppe wie Moin sieht man in der Region nicht alle Tage.

Neue Osnabrücker Zeitung:
Siebzigerjahre-Referenzen
Die bekamen zum Abschluss dann noch einen spannenden musikalischen Leckerbissen aus Quakenbrück serviert. Dabei erzeugte das Trio M.O.I.N., deren Name nicht ohne Grund für „Massive Overdose In Nature“ steht, einen für die Minimalbesetzung mit Bass, Gitarre und Schlagzeug mitunter erstaunlich verdichteten Sound. Nicht nur die quäkende Stimme von Gitarrist und Sänger Konstantinos erinnerte an rotzigen Siebzigerjahre-Poppunk und -Glamrock im Stile der Sex Pistols oder New York Dolls. Dazu gab es aber auch immer wieder entschleunigte Zwischenspiele mit fein perlenden Bassläufen und klirrenden Gitarrenklängen

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Fünf junge Männer aus dem Herzen des Osnabrücker Landes schlossen sich Ende 2015 zusammen, um in unsicheren Zeiten, voller Krieg, Angst und Vertreibung, Hass und Gewalt, heilende Kraft durch die Macht des HEAVY METAL! in die Welt zu säen.

In diesem Zeichen stehen diese Fünf regelmäßig auf den Bühnen der Region, für nicht mehr als ein paar Bier, Cola und Gummibärchen im Backstagebereich - weil wir alle ja wissen, dass Musiker keine Miete zahlen müssen oder Geld für Nahrung brauchen... Nein! Diese fünf tapferen Recken rackern sich den Hintern ab, um Konzert für Konzert die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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