Frog Bog Dosenband

In Zeiten von Brexit, Fridays for Future und Corona Pandemie ist die Frog Bog Dosenband mit ihrem unbefangenen Quatsch eine Konstante. 30 Jahre nach dem eine handvoll trinkfester Banausen ihr Debut Demoband „Wir lachen nur wenn‘s richtig lustig ist“ auf Kassette aufgezeichnet haben, veröffentlichen die Georgsmarienhütter ihr fünftes Studioalbum „Wir ham ne Fahne“. Rockig, laut und voll purer Albernheit ist es geworden.

Als die schräge Nonsens-Truppe aus Kloster Oesede 2002 ihre CD „Die Polterei auf der Bounty“ präsentierte, waren die Meinungen zwiespältig. Schräge Verse spalteten die Kritikergeister. Ihre Musik schlug Krach, es schmerzte und war dabei trotzdem mitreißend, tanzbar und leidenschaftlich.

Der Verkaufserfolg sprach für die Band: Ohne das die Blödelrocker einen Plattenvertrag haben, konnte die Band über 5000 Silberlinge im Eigenvertrieb unters Volk streuen. Einzigartig unter allen Formationen des erweiterten Tecklenburger Landes.

Nach dem die Frog Bog Dosenband von den Jugendzentren bis zu arrivierte Rockclubs Deutschlands getourt ist, erhielt sie die Aufmerksamkeit der überregionalen Presse. Headlines wie „Kult auf norddeutschen Festivals“, „Festival Wahnsinn!“ oder „Aus Käse wurde Silberhochzeit“ begleiteten von nun an die Kirmescombo aus dem Südkreis. Heute sind sie seit 30 Jahren „On the Road“, aber weit davon entfernt, erwachsen zu sein.

Die Band konzentrierte sich 2020 auf die, mit weit mehr als 1000  Tickets ausverkauften Konzerte auf der Waldbühne in Kloster Oesede und den 2 Zusatzshows im Rosenhof, Osnabrück, bevor Corona alle Pläne über den Haufen warf. „Ein Album aufzunehmen war gar nicht unsere Absicht“, sagt Kartoffeldräse, Gitarrist und Mastermind der Blödelrocker. „…aber so hatten wir Gelegenheit im Hinterstübchen mal zu entrümpeln und die kreativen Ideen nach vorne zu kramen“. „Das es für ein ganzes Album reicht, hat uns selbst überrascht!“

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