Sie gehörten Anfang der 2000er mit über 7 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Protagonisten der Post-Grunge-Ära, jetzt sind Puddle of Mudd zehn Jahre nach dem letzten regulären Studiowerk „Volume 4: Songs In The Key Of Love & Hate“ mit einem neuen Album zurück: „Welcome To Galvania“ erscheint hierzulande am 11. Oktober 2019 über Plastic Head/Soulfood. Im Zuge dessen sind auch Deutschland-Konzerte der Band um Frontmann Wes Scantlin geplant. Termine werden so bald wie möglich bekannt gegeben.

Als “Come Clean”, das Major-Debüt des Quartetts aus Kansas City, im Sommer 2001 erscheint, schlägt es sofort ein wie eine Bombe: Die ersten Auskopplungen „Control“, „Blurry“ und „Drift & Die“ machen die Newcomer zu einer der erfolgreichsten Bands der Post-Grunge-Ära. Als dann schließlich die Hitsingle „She Hates Me“ weltweit in den Charts landet (in Deutschland auf Platz 20, in den USA auf 13 und in Großbritannien auf Platz 14), sind Puddle Of Mudd zu einem globalen Phänomen geworden. In den USA erhält der Song die Auszeichnung als einer der „meist gespielten Radio-Rocksongs des Jahres 2003“. Die Band tourt in Europa u.a. mit Linkin Park, Godsmack und den Deftones und spielt im Sommer 2002 auf Festivals wie dem Bizarre in Weeze und dem Highfield in Erfurt. „Come Clean“ erhält Ende 2002 in den USA Dreifach-Platin (3 Millionen), weltweit liegen die Verkäufe bei 5 Millionen Einheiten. Auch der Nachfolger „Life On Display“ (2003) weiß zu überzeugen, das Album erreicht Platz 20 in den USA und über eine halbe Million Verkäufer. Nach diversen Umbesetzungen und zwei weiteren Studioalben („Famous“, 2007 und „Volume 4: Songs In The Key Of Love & Hate“, 2009) sowie dem Coveralbum „re:(disc)overed“ 2011 folgt eine längere Pause. Zuletzt sind Puddle of Mudd im Sommer und Herbst 2018 in Deutschland zu sehen.

Nun erscheint mit „Welcome To Galvania“ nach 10 Jahren das erste Puddle Of Mudd-Album mit eigenen Songs. Ein Neustart, wie er nicht besser sein könnte, so Wes Scantlin: „Es hat lange gedauert mit dem Album. Ich bin froh, dass wir es endlich den Fans präsentieren können. Hoffentlich kann die neue Musik meine Fans dazu inspirieren, ihr Leben zu leben. Ich habe versucht, den Leuten unter die Haut zu kriechen und ihnen musikalisch zu helfen, durch den Alltag zu kommen. Manchmal trifft man im Leben Menschen, die einen herunterziehen wollen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Ich habe mich jetzt mit einem Team von großartigen Menschen umgeben. Sie glauben an mich und ich glaube an sie. An dieser Stelle mochte ich mich bei jedem Einzelnen für die harte Arbeit und Ausdauer bedanken. Auch bei den Fans möchte ich mich für deren Geduld bedanken. Dies ist nur der Anfang. In mir gibt es noch eine Menge mehr Rock’n’Roll, die ich mit der Welt teilen möchte!“

Mark Nawara, Präsident von Puddle of Mudds amerikanischer Plattenfirma Pavement Entertainment, und sein Vize Tim King sind ebenfalls froh, mit der Band zu arbeiten: „Wir sind stolz darauf, dass Wes und seine Jungs bei uns unterschrieben haben. Wes ist ein großartiger Songwriter mit einer einzigartigen erkennbaren Stimme, und das Album ein Monster! Die Band hat auf der ganzen Welt große Hallen gefüllt, jetzt wird es Zeit, dass die wachsende Fan-Basis auch neue Musik zu hören bekommt.“
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Dabei bringen Heavysaurus die kleinen Rocker immer wieder zum Tanzen, Singen und Headbangen. Denn Dinosaurier sind natürlich cool für alle 3- bis 10-Jährigen, sie sind stark, wild und auch ein kleines bisschen lustig. Und Krachmachen ist immer ein Spaß. Die Konzerte mit großer Show, tollen Kostümen und kindgerechten Texten lassen Kinderaugen leuchten, gleichzeitig freuen sich alle rockenden Eltern über echte Metal-Songs.
Heavysaurus in Deutschland
Nun kommt Heavysaurus über Sony Music nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz: Ab Frühjahr 2018 erscheint das erste Album – sowohl physisch als auch zum Download und im Streaming. Die finnischen Songs des Originals wurden ins Deutsche übertragen, zudem gibt es zwei eigens für deutsche Kids komponierte Lieder. Die Texte stammen von Frank Ramond, der bereits für Udo Lindenberg, Roger Cicero und andere Größen geschrieben hat. Gesungen werden sie von Michael Voss, der seit mehreren Dekaden als Musiker, Produzent und Songwriter Erfolge feiert, etwa bei und für Mad Max, Wolfpakk und Michael Schenker’s Temple of Rock.
Das erste Konzert fand bereits im Sommer 2017 statt, mit einem Prime-Time-Auftritt beim Mounds-Festival in der österreichischen Tourismusregion Serfaus-Fiss-Ladis. Dazu haben sich erfahrene Musiker aus der deutschen Szene in rockende Dinosaurier verwandelt und haben eine authentische Metal-Show live auf die Bühne gebracht – mit viel Action, Spaß und Mitmachmöglichkeiten.
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Das bist du auf der „Goldener Schuss Tour 2020“.]]>
MILLIARDEN sind also viele, wie viele genau kann keiner der beiden sagen. (Wie gut, dass sie eine mögliche Antwort bereits im Namen tragen.) Doch auch wenn Ben und Johannes so wunderbar leidenschaftlich darauf bestehen, nicht allein MILLIARDEN zu sein, so sind sie doch das Epizentrum, der Ursprung, die Quelle. Sie schreiben die Lieder. Lieder voll Liebe, voll Verzweiflung, voll Rausch, voll Selbstaufgabe. Unruhige Lieder. Lieder, bei denen sich beim Mitsingen die eigene Stimme überschlägt. Aufrichtige Lieder. Brutale Lieder, die dir alle Knochen brechen und dich anschließend ins Krankenhaus fahren und dich zudecken. Oder auch nicht. Lieder, die dich allein lassen.]]> Denn nur so bleibt man den Monstern auch diesen einen Schritt voraus.
Vor ihnen Wegrennen kann man sowieso nicht …
Und manchmal ist die Veränderung so groß, dass ein altes Image, ein alter Sound und ein alter Name nicht mehr passen, zu eng werden und abgestreift werden müssen wie eine zu enge Haut. Wenn dann noch ein Wechsel im Line-Up dazu kommt, wird es Zeit, diese Veränderung zu umarmen. Denn die About Monsters gab es schon, bevor sie sich so nannten – doch jetzt haben sie sich selbst gefunden.

In einer Welt, in der Imagine Dragons als Rockband gelten und sowieso alle paar Tage ein Schlaumeier meint, dass Rock nun endgültig tot sei, beweisen diese fünf Freunde das Gegenteil. Sie zeigen wie Alternative Rock neu geboren und gedacht wird. Es geht bei ihnen dabei nicht um Karriere, es geht auch nicht um Eitelkeiten, um Follower und nicht um mögliche Deals. Es geht um die Musik, die Band, die Fans. Punkt. Aus.

Die About Monsters sind Florian Brunemann an der Lead Gitarre, Madeleine „Maddy“ Wiebe singt, Sönke Heuer sitzt an den Drums, Torben Heuer spielt den Bass und Alexander Tepe die Gitarre und obwohl sie noch jung sind – alle gerade mal Mitte 20 – sind sie keine naiven Anfänger. „2010 haben Maddy, Sönke und ich angefangen Musik zu machen“, erinnert sich Torben. Bis 2014 waren sie – wie er selbst sagt – eine Schülerrockband, die jedoch nie stillstand. Was vielleicht auch an ihrer Heimat Osnabrück liegt. „Wir haben eine gute, lebendige Musikszene, die sich aber sehr auf Metal fokussiert – oder Deutschrock. Das ist die Mode.“ Und für diese Mode interessierten sie sich so gar nicht, sondern für ihr eigenes Ding. Doch durch die Dynamik bei sich zu Hause und ihren eigenen Ambitionen entstand Reibung – und so kann sich Kreativität entzünden.

Nach dem Verlust ihres ersten Gitarristen und einer Pause, startete die erste echte Bandformation mit Neuzugang Florian. „Schon damals, obwohl wir so jung waren, hatten wir viele Auftritte – auch kleine Festivalauftritte. Wir nahmen die ersten Lieder im Studio auf. Wir spielten vor 50, vor 100 und dann vor 200 Leuten. Wir haben schnell viel erreicht“, beschreibt Torben die zweite Phase ihres Werdegangs. Doch erst als sie nach ihrer ersten EP beschlossen, den Fokus auf den Gesang zu legen, begannen die entscheidenden Veränderungen

Zusammen entwickeln sie aus den Ideen jedes einzelnen das Grundgerüst ihres Sounds in der guten alten authentischen Probenraumsituation, eine Bande Kreativer, ihre Instrumente und die Freiheit sich nach ihrer Lust auszuleben. Und wie ernst es ihnen ist, beweist schon, dass auch sie für ihre Band eine Gbr gegründet haben, sogar obwohl alle fünf nebenher noch arbeiten oder studieren. Trotzdem proben sie mindestens zwei Mal die Woche und treten auf, wo immer sie können. Alle Aufgaben wurden untereinander aufgeteilt – die Finanzen, das Booking, die Technik. Torben dazu: „Das ist uns wichtig, damit wir alles kontrollieren und auch, weil wir dann alles einfach abhaken können.“ Die letzte große Veränderung war, dass Maddy derweil ihr Instrument beiseitelegte: „Ich habe festgestellt, dass ich eine richtige Frontfrau sein will. Und das konnte ich nicht, wenn ich an den Mikroständer gebunden war und die Gitarre umgeschnallt hatte.“ Und die dadurch entstandene Lücke schloss Alex, der damit das Line-Up komplett machte.

Die Arbeit an ihrem selbstbetitelten Debüt begann Anfang 2017 und seit Herbst 2017 begleitete sie dabei Produzent Arne Neurand vom Horus Studio Hannover, wo sie dann auch im Frühjahr 2018 innerhalb von vier Wochen aufgenommen haben. Auf dem Weg dahin haben „wir ganz viel gejammt. Denn jeder hat eine ganz persönliche Geschmacksrichtung und so kann sie das vermischen und verbinden.“ Doch eines war immer klar und stand nie zur Debatte: „Natürlich versuchen wir möglichst viele Leute zu erreichen – natürlich! Aber das ist nicht der Fokus. Der liegt darauf, live und auf unserer Platte uns selbst authentisch darzustellen. Wir haben uns entschieden, dass zu machen, worauf wir Lust haben“, fasst Torben ihr Mantra zusammen.

Und worauf sie Lust haben ist die klassischen Elemente des Rock mit modernen Konzepten zu verknüpfen. Sie nehmen ihre Vorlieben und stellen daraus einen eigenen Stil zusammen, der auf klare, wuchtige Gitarren und auf einem makellosen, mächtigen Rhythmus basiert. Diese Lieder treiben den Hörer vor sich her und es gibt kein Entkommen. Darüber Maddys Stimme, die sich weigert mit irgendeiner Frontfrau verglichen zu werden, sie klingt oft fast androgyn. Immer ist sie dabei ganz dicht bei Dir und doch nie zu fassen. Das erschafft eine eindringliche Stärke – About Monsters kreieren einen Sound, der dem Hörer fast das Adrenalin ausgehen lässt, so viel Kraft wird übertragen. Es ballert, „in your face“, aber nie prollig, sondern subtil und fein gestaltet. Sie sind keine Schrammler, sie sind Handwerker. Und wo manche Rockmusiker dazu tendieren, zu poppig zu werden, haben About Mosters einfach große Melodien, die trotz ihrer Eingängigkeit ohne Brimborium rocken. „Wir haben darauf geachtet, dass von allem was wir geil finden, etwas auf der Platte zu hören ist“, beschreibt Maddy ihren Weg. In Songs wie „Lemon“ und „No Air“ zum Beispiel hört man Punk und Echos von Pop-Punk, der sich aber nie anbiedert. Da ist die Härte und Konsequenz von Metal und ebenso das Introspektive des Post-Punk und Emotional Hardcore. Man kann in ihrer Musik die Subways ebenso wie Billy Talent fühlen, Riff um Riff lösen sie gute Erinnerungen wach, und doch sind diese zu sehr zu einem eigenen Stil verwachsen als das die Referenzen eine Rolle spielen. Und sie selbst sagen es ganz einfach und wie es ist: „Wir spielen Alternative Rock Music!“

Wo ihre Einflüsse liegen, erkennt man auch daran, dass die Songs auf Englisch sind – man reflektiert und spiegelt nun einmal immer seine Vorbilder. Diese Texte kommen dabei ausschließlich von Frontfrau Maddy: „Ich schreibe sie aus dem Bauch heraus. Ich verarbeite meine persönlichen Ängste und alle Dinge, die mich beschäftigen. Ich verpacke es aber so, dass ein großer Interpretationsspielraum bleibt und sich jeder damit identifizieren kann.“ Oft waren es die Riffs und die anderen musikalischen Puzzleteile eines neuen Liedes, die ihr die Inspiration gaben und ihre Ideen schärften. „Ich verbinde sehr viel mit dem Album. Es ist ein Tagebuch“, betont Maddy. „Ich habe eine krasse Phase in meinem Leben damit überwunden und das alles in etwas Schönes verwandelt.“ Es war eine Phase voller Selbstzweifel gewesen, ausgelöst unter anderem durch eine Trennung und auch durch Stürme in der Familie. Überall kamen Monster zum Vorschein. „Um nicht komplett in Depression zu verfallen, habe ich diese Dinge in Texte gepackt. Das hat geholfen. Und wenn man genau lauscht, kann man das alles hören.“ Torben ergänzt: „All die Probleme, die sie aufarbeitete, die Geschichten, ihre inneren Dämonen, die fassen wir in unsere Musik. Es geht immer im die inneren Monster. Denn auch die äußeren Dinge, die sozialen Probleme, auch sie beginnen bei den inneren Dämonen anderer Menschen.“ So kam durch Maddys Texte übrigens auch der Name der Band zustande. Und auch das Cover drückt den Inhalt perfekt aus, denn wer dort ein Tagebuch sehen will, aus dem die verbannten Dämonen wieder in die Welt greifen, oder einen Roman, im dem die all die Monster in ein Narrativ gesperrt sind und jederzeit ausbrechen können, der liegt nicht falsch.

Doch trotz all dieser Tiefe ist schon die erste Single „Shadow“ ein eingängiger, einprägsamer Song der About Monsters perfekt vorstellt, auch wenn er in gewissem Sinn eine Ausnahme darstellt, da er nicht direkt aus Maddys Leben entstanden ist. „Es ist eine fiktive Geschichte“, sagt sie. Die Musik hat ihr das Bild eines oder einer Ex gegeben, die ihrer ehemaligen Liebe folgt, sie beharrlich aus den Schatten jagt und dabei selbst zu einem wird. Ein Stalker, der singt: „Your the leading role – welcome to my show“. Eine ganz besondere Art von Monster …
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Man vergisst übrigens nie, dass dieses Album, trotz seiner Themen und Härte aus Spaß und Freude entstanden ist, und dass gleichzeitig Ernsthaftigkeit und Können dahinterstecken. About Monsters werden damit nicht nur viele ihrer alten Fans mitnehmen und glücklich machen, sie werden viele neue gewinnen. Denn auch alle spüren: „Es ist unser Neuanfang! Ein neuer Name, die neue Band und das neue Album!“, wie Maddy voller Begeisterung wiederholt.
Das hier ist nur der erste, großartige Schritt für About Monsters.
Die Veränderung geht weiter.

Wie könnte es auch anders sein?
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Tragedy Of Mine
„Tenebris“

Auf ihrem Album-Debüt vermischen Tragedy Of Mine Melodie und Härte und vereinendabei geschmackssicher Einflüsse wie In Flames, As I Lay Dying, Arch Enemy, Lamb Of God und Trivium zu einem großen Ganzen.Treibende Riffs, ein wuchtiger Punch und epische Refrains scheinen sich bei dieser Band wie von alleine zu knackigen Songs mit Wiedererkennungswert und viel Druck zuverbinden. Der gezielte Blick über den Tellerrand ist dabei genauso Teil des Programms wie der eigene Stil, der sich bereits beim Debüt herauskristallisiert. Dem setzt der maskierte Fronter Steffen Bunke (in „Built To Resist“ prominent unterstützt von Bjorn Strid)mit seiner Performance zwischen finsteren Growls und ergreifendem Klargesang die Krone auf. In zehn Songs zeigen die Osnabrücker, dass einewütende, aggressive Grundstümung und Ohrwürmer sich keinesfalls ausschließen, sondern sichim Gegenteil auf das Beste ergänzen.
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Das sind in etwa die Standard-Reaktionen, die wir hören, wenn wir unseren Bandnamen sagen: Klabusterbernd! Wofür das steht? Keine Ahnung. Wofür unsere Mucke steht? Das ist soweit klar: Straighter, rauer, punkig angehauchter Garagen-Rock. Die Texte teils ernst, aber oft mit einem Augenzwinkern. Manche Songs durch harte Rap-Passagen, manche durch Trompete aufgelockert. Und das ganze aus Hesselte. Wo das liegt? Zwischen Moorlage und Helschen, in den Untiefen des Emslandes, mitten im Niemandsland. Jedenfalls da, wo man genug Platz hat, um ordentlich Krach zu machen. Und wer wir eigentlich sind? Vier Jungs, die sich schon aus einem anderen Bandprojekt kennen und nach dem Ausstieg des Sängers Anfang 2017 nochmal ganz von vorne anfangen wollen, um richtig durchzustarten.]]>

Das Debütalbum ‚Muss laut Sein‘ erschien 2006, die Single ‚Ich muss gar nix‘ entwickelte sich in Deutschland und Österreich zum veritablen Clubhit. Ihre darauf folgenden spektakulären Live-Shows fanden nicht, wie üblich, in den Clubs der Republik, sondern an Pommesbuden statt. Grossstadtgeflüster sind wahrscheinlich die einzige Band Deutschlands, die jeden Imbiss zwischen Flensburg und München mit verbundenen Augen am Geschmack des Ketchups identifizieren kann.

Mit ihren Folgealben erfand sich die Band immer wieder neu und stieß manch einen Fan damit vor den Kopf. Ihre ausverkauften Shows, von den Imbissbuden hoch verlegt in angesagte Clubs des Landes, sind allerdings Beweis genug, dass sie mit diesem Konzept und ihrem Sound zwischen Elektro, Pop und Punk und Texten zwischen Liebe, Sex, und persönlicher Freiheit eine eingeschworene Fangemeinde um sich scharen konnten.

So ist die im November 2015 erscheinende fünfte EP ‚Fickt-Euch-Allee’ 100% selbstgemacht – von der ersten Note bis zum fertigen Artwork – ganz nach ihrem Credo:

„Now can come what will.“]]>

Eben echte Rockabilly-Wertarbeit, die auf hohem musikalischen Niveau daherkommt und der man auch auf Album Nummer 14 mindestens die gleiche Begeisterung und Spielfreude anmerkt wie eh und je. Zusätzliche Frische bringt außerdem Frontmann Michi Bock mit, der erstmals seit seinem Einstieg 2018 auf einem kompletten Langspieler der Band zu hören ist: Egal, ob bei schnelleren Nummern wie „Jump’n’Stomp“ oder Herzschmerz-Momenten wie "The Earth Stood Still“ – er drückt den Songs seine ganz eigene gesangliche Note auf und fügt sich harmonisch in den heißgeliebten Boppin’ B-Sound ein.

Also, Pomade ins Haar (schon der erste Titel verkündet „Take Care of Your Hair“), Rock’n’Roll Style checken und abfeiern, denn das Aschaffenburger Quintett liefert hier eine ganz heiße Mischung ab, die sowohl Fans, wie auch alle, die es noch nicht sind, begeistern wird. Songs wie „Get Crazy“ oder das Cover des Achtziger-Hits „Sunglasses at Night“ von Corey Heart gehen direkt vom Ohr in die Beine, während „How Bad“ ein echter Stomper ist, der zwar nicht aus dem originären Mississippi-Delta stammt, aber zumindest Hinweise darauf gibt, dass es auch bei Aschaffenburg verwunschene Sumpfgebiete geben könnte.

Auch der chillige Sommerhit „In The Sun“ von 2019 darf nicht fehlen, und während man „Devil’s Race“ noch als dichterische Freiheit sehen kann, wird es in „40 Miles“ selbstreferenziell: Der Bericht vom alltäglichen Kilometer-Abreißen im Bandbus wirkt dank des fröhlich tuckernden Rhythmus so anschaulich, als ob man selbst an Bord sei. Und trotzdem steht das hohe Ziel nach wie vor fest: „From Munich over Frankfurt, Hanover to Berlin, Hamburg or Stuttgart – we are burning down the scene“ - authentischer geht es nicht!]]>

Eine Auswahl an Songs nahm die Band 2014 unter der Regie von Sascha Wiesbrock im 'Unterschichten Records' Studio in Münster auf.

Das aktuelle Setup der Devil's Balls fand sich im Sommer 2015.

Motiviert durch eine Vielzahl von Live-Auftritten und dem Schreiben weiterer Eigenkompositionen, begaben sich die Jungs unter der Leitung von Johannes Brunn in die Go-Recording und Devil's Balls Studios um Ihr Debüt-Album 'Ride the Tiger' aufzunehmen. Fertig gestellt wurden die Platte im November 2016 und zeitgleich auf vielen digitalen Plattformen sowie auf CD veröffentlicht.

Mit ihrem Debüt-Album 'Ride the Tiger' im Gepäck ist die Band bestens gerüstet die Bühnen der Welt unsicher zu machen.]]>
Das dröhnende Donner-Duo, dass durchweg die dicksten, derbsten und druckdollsten Dinger dengelt! -Brandmann]]> ie sechs  Jungs von The Unexpected aus der münsterländischen Kleinstadt Ibbenbüren präsentieren euch seit 2008 melodischen Punkrock mit Hardcore Punk-Einflüssen. Sie haben bereits mit einigen national und international bekannten Bands auf kleinen und großen Bühnen zusammengespielt. Es wurden zwei EP’s undein Album mit dem Namen „Building Harbours“ veröffentlicht. Für das Jahr 2020 sind neue Aufnahmen geplant, die die Weiterentwicklung der Band widerspiegeln soll.

Am Ende steht THE UNEXPECTED aber immer noch für Freundschaft, Bodenständigkeit und energiegeladenen Punkrock - nicht mehr, nicht weniger.

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