Sie gehörten Anfang der 2000er mit über 7 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Protagonisten der Post-Grunge-Ära, jetzt sind Puddle of Mudd zehn Jahre nach dem letzten regulären Studiowerk „Volume 4: Songs In The Key Of Love & Hate“ mit einem neuen Album zurück: „Welcome To Galvania“ erscheint hierzulande am 11. Oktober 2019 über Plastic Head/Soulfood. Im Zuge dessen sind auch Deutschland-Konzerte der Band um Frontmann Wes Scantlin geplant. Termine werden so bald wie möglich bekannt gegeben.

Als “Come Clean”, das Major-Debüt des Quartetts aus Kansas City, im Sommer 2001 erscheint, schlägt es sofort ein wie eine Bombe: Die ersten Auskopplungen „Control“, „Blurry“ und „Drift & Die“ machen die Newcomer zu einer der erfolgreichsten Bands der Post-Grunge-Ära. Als dann schließlich die Hitsingle „She Hates Me“ weltweit in den Charts landet (in Deutschland auf Platz 20, in den USA auf 13 und in Großbritannien auf Platz 14), sind Puddle Of Mudd zu einem globalen Phänomen geworden. In den USA erhält der Song die Auszeichnung als einer der „meist gespielten Radio-Rocksongs des Jahres 2003“. Die Band tourt in Europa u.a. mit Linkin Park, Godsmack und den Deftones und spielt im Sommer 2002 auf Festivals wie dem Bizarre in Weeze und dem Highfield in Erfurt. „Come Clean“ erhält Ende 2002 in den USA Dreifach-Platin (3 Millionen), weltweit liegen die Verkäufe bei 5 Millionen Einheiten. Auch der Nachfolger „Life On Display“ (2003) weiß zu überzeugen, das Album erreicht Platz 20 in den USA und über eine halbe Million Verkäufer. Nach diversen Umbesetzungen und zwei weiteren Studioalben („Famous“, 2007 und „Volume 4: Songs In The Key Of Love & Hate“, 2009) sowie dem Coveralbum „re:(disc)overed“ 2011 folgt eine längere Pause. Zuletzt sind Puddle of Mudd im Sommer und Herbst 2018 in Deutschland zu sehen.

Nun erscheint mit „Welcome To Galvania“ nach 10 Jahren das erste Puddle Of Mudd-Album mit eigenen Songs. Ein Neustart, wie er nicht besser sein könnte, so Wes Scantlin: „Es hat lange gedauert mit dem Album. Ich bin froh, dass wir es endlich den Fans präsentieren können. Hoffentlich kann die neue Musik meine Fans dazu inspirieren, ihr Leben zu leben. Ich habe versucht, den Leuten unter die Haut zu kriechen und ihnen musikalisch zu helfen, durch den Alltag zu kommen. Manchmal trifft man im Leben Menschen, die einen herunterziehen wollen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Ich habe mich jetzt mit einem Team von großartigen Menschen umgeben. Sie glauben an mich und ich glaube an sie. An dieser Stelle mochte ich mich bei jedem Einzelnen für die harte Arbeit und Ausdauer bedanken. Auch bei den Fans möchte ich mich für deren Geduld bedanken. Dies ist nur der Anfang. In mir gibt es noch eine Menge mehr Rock’n’Roll, die ich mit der Welt teilen möchte!“

Mark Nawara, Präsident von Puddle of Mudds amerikanischer Plattenfirma Pavement Entertainment, und sein Vize Tim King sind ebenfalls froh, mit der Band zu arbeiten: „Wir sind stolz darauf, dass Wes und seine Jungs bei uns unterschrieben haben. Wes ist ein großartiger Songwriter mit einer einzigartigen erkennbaren Stimme, und das Album ein Monster! Die Band hat auf der ganzen Welt große Hallen gefüllt, jetzt wird es Zeit, dass die wachsende Fan-Basis auch neue Musik zu hören bekommt.“
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Dabei bringen Heavysaurus die kleinen Rocker immer wieder zum Tanzen, Singen und Headbangen. Denn Dinosaurier sind natürlich cool für alle 3- bis 10-Jährigen, sie sind stark, wild und auch ein kleines bisschen lustig. Und Krachmachen ist immer ein Spaß. Die Konzerte mit großer Show, tollen Kostümen und kindgerechten Texten lassen Kinderaugen leuchten, gleichzeitig freuen sich alle rockenden Eltern über echte Metal-Songs.
Heavysaurus in Deutschland
Nun kommt Heavysaurus über Sony Music nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz: Ab Frühjahr 2018 erscheint das erste Album – sowohl physisch als auch zum Download und im Streaming. Die finnischen Songs des Originals wurden ins Deutsche übertragen, zudem gibt es zwei eigens für deutsche Kids komponierte Lieder. Die Texte stammen von Frank Ramond, der bereits für Udo Lindenberg, Roger Cicero und andere Größen geschrieben hat. Gesungen werden sie von Michael Voss, der seit mehreren Dekaden als Musiker, Produzent und Songwriter Erfolge feiert, etwa bei und für Mad Max, Wolfpakk und Michael Schenker’s Temple of Rock.
Das erste Konzert fand bereits im Sommer 2017 statt, mit einem Prime-Time-Auftritt beim Mounds-Festival in der österreichischen Tourismusregion Serfaus-Fiss-Ladis. Dazu haben sich erfahrene Musiker aus der deutschen Szene in rockende Dinosaurier verwandelt und haben eine authentische Metal-Show live auf die Bühne gebracht – mit viel Action, Spaß und Mitmachmöglichkeiten.
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Das bist du auf der „Goldener Schuss Tour 2020“.]]>
MILLIARDEN sind also viele, wie viele genau kann keiner der beiden sagen. (Wie gut, dass sie eine mögliche Antwort bereits im Namen tragen.) Doch auch wenn Ben und Johannes so wunderbar leidenschaftlich darauf bestehen, nicht allein MILLIARDEN zu sein, so sind sie doch das Epizentrum, der Ursprung, die Quelle. Sie schreiben die Lieder. Lieder voll Liebe, voll Verzweiflung, voll Rausch, voll Selbstaufgabe. Unruhige Lieder. Lieder, bei denen sich beim Mitsingen die eigene Stimme überschlägt. Aufrichtige Lieder. Brutale Lieder, die dir alle Knochen brechen und dich anschließend ins Krankenhaus fahren und dich zudecken. Oder auch nicht. Lieder, die dich allein lassen.]]> Denn nur so bleibt man den Monstern auch diesen einen Schritt voraus.
Vor ihnen Wegrennen kann man sowieso nicht …
Und manchmal ist die Veränderung so groß, dass ein altes Image, ein alter Sound und ein alter Name nicht mehr passen, zu eng werden und abgestreift werden müssen wie eine zu enge Haut. Wenn dann noch ein Wechsel im Line-Up dazu kommt, wird es Zeit, diese Veränderung zu umarmen. Denn die About Monsters gab es schon, bevor sie sich so nannten – doch jetzt haben sie sich selbst gefunden.

In einer Welt, in der Imagine Dragons als Rockband gelten und sowieso alle paar Tage ein Schlaumeier meint, dass Rock nun endgültig tot sei, beweisen diese fünf Freunde das Gegenteil. Sie zeigen wie Alternative Rock neu geboren und gedacht wird. Es geht bei ihnen dabei nicht um Karriere, es geht auch nicht um Eitelkeiten, um Follower und nicht um mögliche Deals. Es geht um die Musik, die Band, die Fans. Punkt. Aus.

Die About Monsters sind Florian Brunemann an der Lead Gitarre, Madeleine „Maddy“ Wiebe singt, Sönke Heuer sitzt an den Drums, Torben Heuer spielt den Bass und Alexander Tepe die Gitarre und obwohl sie noch jung sind – alle gerade mal Mitte 20 – sind sie keine naiven Anfänger. „2010 haben Maddy, Sönke und ich angefangen Musik zu machen“, erinnert sich Torben. Bis 2014 waren sie – wie er selbst sagt – eine Schülerrockband, die jedoch nie stillstand. Was vielleicht auch an ihrer Heimat Osnabrück liegt. „Wir haben eine gute, lebendige Musikszene, die sich aber sehr auf Metal fokussiert – oder Deutschrock. Das ist die Mode.“ Und für diese Mode interessierten sie sich so gar nicht, sondern für ihr eigenes Ding. Doch durch die Dynamik bei sich zu Hause und ihren eigenen Ambitionen entstand Reibung – und so kann sich Kreativität entzünden.

Nach dem Verlust ihres ersten Gitarristen und einer Pause, startete die erste echte Bandformation mit Neuzugang Florian. „Schon damals, obwohl wir so jung waren, hatten wir viele Auftritte – auch kleine Festivalauftritte. Wir nahmen die ersten Lieder im Studio auf. Wir spielten vor 50, vor 100 und dann vor 200 Leuten. Wir haben schnell viel erreicht“, beschreibt Torben die zweite Phase ihres Werdegangs. Doch erst als sie nach ihrer ersten EP beschlossen, den Fokus auf den Gesang zu legen, begannen die entscheidenden Veränderungen

Zusammen entwickeln sie aus den Ideen jedes einzelnen das Grundgerüst ihres Sounds in der guten alten authentischen Probenraumsituation, eine Bande Kreativer, ihre Instrumente und die Freiheit sich nach ihrer Lust auszuleben. Und wie ernst es ihnen ist, beweist schon, dass auch sie für ihre Band eine Gbr gegründet haben, sogar obwohl alle fünf nebenher noch arbeiten oder studieren. Trotzdem proben sie mindestens zwei Mal die Woche und treten auf, wo immer sie können. Alle Aufgaben wurden untereinander aufgeteilt – die Finanzen, das Booking, die Technik. Torben dazu: „Das ist uns wichtig, damit wir alles kontrollieren und auch, weil wir dann alles einfach abhaken können.“ Die letzte große Veränderung war, dass Maddy derweil ihr Instrument beiseitelegte: „Ich habe festgestellt, dass ich eine richtige Frontfrau sein will. Und das konnte ich nicht, wenn ich an den Mikroständer gebunden war und die Gitarre umgeschnallt hatte.“ Und die dadurch entstandene Lücke schloss Alex, der damit das Line-Up komplett machte.

Die Arbeit an ihrem selbstbetitelten Debüt begann Anfang 2017 und seit Herbst 2017 begleitete sie dabei Produzent Arne Neurand vom Horus Studio Hannover, wo sie dann auch im Frühjahr 2018 innerhalb von vier Wochen aufgenommen haben. Auf dem Weg dahin haben „wir ganz viel gejammt. Denn jeder hat eine ganz persönliche Geschmacksrichtung und so kann sie das vermischen und verbinden.“ Doch eines war immer klar und stand nie zur Debatte: „Natürlich versuchen wir möglichst viele Leute zu erreichen – natürlich! Aber das ist nicht der Fokus. Der liegt darauf, live und auf unserer Platte uns selbst authentisch darzustellen. Wir haben uns entschieden, dass zu machen, worauf wir Lust haben“, fasst Torben ihr Mantra zusammen.

Und worauf sie Lust haben ist die klassischen Elemente des Rock mit modernen Konzepten zu verknüpfen. Sie nehmen ihre Vorlieben und stellen daraus einen eigenen Stil zusammen, der auf klare, wuchtige Gitarren und auf einem makellosen, mächtigen Rhythmus basiert. Diese Lieder treiben den Hörer vor sich her und es gibt kein Entkommen. Darüber Maddys Stimme, die sich weigert mit irgendeiner Frontfrau verglichen zu werden, sie klingt oft fast androgyn. Immer ist sie dabei ganz dicht bei Dir und doch nie zu fassen. Das erschafft eine eindringliche Stärke – About Monsters kreieren einen Sound, der dem Hörer fast das Adrenalin ausgehen lässt, so viel Kraft wird übertragen. Es ballert, „in your face“, aber nie prollig, sondern subtil und fein gestaltet. Sie sind keine Schrammler, sie sind Handwerker. Und wo manche Rockmusiker dazu tendieren, zu poppig zu werden, haben About Mosters einfach große Melodien, die trotz ihrer Eingängigkeit ohne Brimborium rocken. „Wir haben darauf geachtet, dass von allem was wir geil finden, etwas auf der Platte zu hören ist“, beschreibt Maddy ihren Weg. In Songs wie „Lemon“ und „No Air“ zum Beispiel hört man Punk und Echos von Pop-Punk, der sich aber nie anbiedert. Da ist die Härte und Konsequenz von Metal und ebenso das Introspektive des Post-Punk und Emotional Hardcore. Man kann in ihrer Musik die Subways ebenso wie Billy Talent fühlen, Riff um Riff lösen sie gute Erinnerungen wach, und doch sind diese zu sehr zu einem eigenen Stil verwachsen als das die Referenzen eine Rolle spielen. Und sie selbst sagen es ganz einfach und wie es ist: „Wir spielen Alternative Rock Music!“

Wo ihre Einflüsse liegen, erkennt man auch daran, dass die Songs auf Englisch sind – man reflektiert und spiegelt nun einmal immer seine Vorbilder. Diese Texte kommen dabei ausschließlich von Frontfrau Maddy: „Ich schreibe sie aus dem Bauch heraus. Ich verarbeite meine persönlichen Ängste und alle Dinge, die mich beschäftigen. Ich verpacke es aber so, dass ein großer Interpretationsspielraum bleibt und sich jeder damit identifizieren kann.“ Oft waren es die Riffs und die anderen musikalischen Puzzleteile eines neuen Liedes, die ihr die Inspiration gaben und ihre Ideen schärften. „Ich verbinde sehr viel mit dem Album. Es ist ein Tagebuch“, betont Maddy. „Ich habe eine krasse Phase in meinem Leben damit überwunden und das alles in etwas Schönes verwandelt.“ Es war eine Phase voller Selbstzweifel gewesen, ausgelöst unter anderem durch eine Trennung und auch durch Stürme in der Familie. Überall kamen Monster zum Vorschein. „Um nicht komplett in Depression zu verfallen, habe ich diese Dinge in Texte gepackt. Das hat geholfen. Und wenn man genau lauscht, kann man das alles hören.“ Torben ergänzt: „All die Probleme, die sie aufarbeitete, die Geschichten, ihre inneren Dämonen, die fassen wir in unsere Musik. Es geht immer im die inneren Monster. Denn auch die äußeren Dinge, die sozialen Probleme, auch sie beginnen bei den inneren Dämonen anderer Menschen.“ So kam durch Maddys Texte übrigens auch der Name der Band zustande. Und auch das Cover drückt den Inhalt perfekt aus, denn wer dort ein Tagebuch sehen will, aus dem die verbannten Dämonen wieder in die Welt greifen, oder einen Roman, im dem die all die Monster in ein Narrativ gesperrt sind und jederzeit ausbrechen können, der liegt nicht falsch.

Doch trotz all dieser Tiefe ist schon die erste Single „Shadow“ ein eingängiger, einprägsamer Song der About Monsters perfekt vorstellt, auch wenn er in gewissem Sinn eine Ausnahme darstellt, da er nicht direkt aus Maddys Leben entstanden ist. „Es ist eine fiktive Geschichte“, sagt sie. Die Musik hat ihr das Bild eines oder einer Ex gegeben, die ihrer ehemaligen Liebe folgt, sie beharrlich aus den Schatten jagt und dabei selbst zu einem wird. Ein Stalker, der singt: „Your the leading role – welcome to my show“. Eine ganz besondere Art von Monster …
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Man vergisst übrigens nie, dass dieses Album, trotz seiner Themen und Härte aus Spaß und Freude entstanden ist, und dass gleichzeitig Ernsthaftigkeit und Können dahinterstecken. About Monsters werden damit nicht nur viele ihrer alten Fans mitnehmen und glücklich machen, sie werden viele neue gewinnen. Denn auch alle spüren: „Es ist unser Neuanfang! Ein neuer Name, die neue Band und das neue Album!“, wie Maddy voller Begeisterung wiederholt.
Das hier ist nur der erste, großartige Schritt für About Monsters.
Die Veränderung geht weiter.

Wie könnte es auch anders sein?
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Deutscher Pop ist tot - lang lebe die Blasmusik!

Wer die sechs Jungs noch nicht gehört hat, der hat definitiv etwas verpasst. FLOOOT zieht mit Energie, Lebensfreude und spielerischer Virtuosität jedes Publikum in den Bann. Im Mittelpunkt steht eines der besten jungen Bläser-Trios Deutschlands, das gleichzeitig als Frontmänner mit gerappten Geschichten und dreistimmigem Gesang ihr eigenes Genre geschaffen hat: „Blech-Blas-Rap“.

Trompete, Posaune und der eigenständige Stilmix aus Hip-Hop, Ragga und allerhand andere tanzbare Rhythmen geben der Band ihren unverwechselbaren Charm. Als „Beste Newcomerband Niedersachsens“ aus dem Local Heroes Bandwettbewerb hervorgegangen und Finalist beim Krach+Getöse Wettbewerb 2018 in Hamburg, wird FLOOOT durch deutschlandweite Konzerte und Festivalauftritte u.a. beim ELBJAZZ Hamburg, Tollwood München, Bochum Total und NDR2-Soundcheck Festival stetig bekannter.

Auf Ihre erste EP (unter anderem produziert von Jens Krause: „Fury and the Slaughterhouse“) folgte 2016 das Debütalbum „FloootZeug“, auf dem die Band beweist, dass das angestaubte Bild von Blasinstrumenten längst überholt ist. Mit einer unvergesslichen Show und einer guten Priese Selbstironie bringt die „Boygroup von Morgen“ ein komplett neues Live-Gefühl auf die Bühne.

Durch ein Liebeslied an die Heimatstadt der Musiker, aufgenommen mit dem Göttinger Symphonie Orchester, erreichte die Band mittlerweile über 300.000 Klicks auf YouTube und Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Göttingens hinaus. Es folgte ein breites Echo unter anderem auf NDR2, N-JOY, Antenne Niedersachsen und Radio Energy. Mittlerweile haben die Bandmitglieder von FLOOOT ihren neuen Lebensmittelpunkt in Hamburg gefunden. Von dort aus gibt es nur ein Ziel: Ihrem Namen alle Ehre machen und die Bühnen Deutschlands überfluten.]]>

Das sind in etwa die Standard-Reaktionen, die wir hören, wenn wir unseren Bandnamen sagen: Klabusterbernd! Wofür das steht? Keine Ahnung. Wofür unsere Mucke steht? Das ist soweit klar: Straighter, rauer, punkig angehauchter Garagen-Rock. Die Texte teils ernst, aber oft mit einem Augenzwinkern. Manche Songs durch harte Rap-Passagen, manche durch Trompete aufgelockert. Und das ganze aus Hesselte. Wo das liegt? Zwischen Moorlage und Helschen, in den Untiefen des Emslandes, mitten im Niemandsland. Jedenfalls da, wo man genug Platz hat, um ordentlich Krach zu machen. Und wer wir eigentlich sind? Vier Jungs, die sich schon aus einem anderen Bandprojekt kennen und nach dem Ausstieg des Sängers Anfang 2017 nochmal ganz von vorne anfangen wollen, um richtig durchzustarten.]]>
Eine Indie-Punk-Band ergreift die Flucht nach innen und beweist sich als gereifte Einheit, die mit dem zweiten Studio-Album nicht mehr will als sich selbst zu erfinden.
 
Hi! Spencer stecken die Quintessenz der letzten vier Jahre in jede Sekunde ihres neuen Albums: Konzerte spielen, Singles rausbringen, jeden Fan von der Pike auf überzeugen – ganz einfach Schritt für Schritt was Großes aufbauen und irgendwo dazwischen ein Album schreiben, das Angst, Unzulänglichkeit und Scheitern thematisiert, dabei selbiges zur Überwindungsstrategie macht und es verpackt in teils euphorische, teils getragene Songs. Die Band aus Osnabrück schafft eine Trias aus Aufbruch, Resignation und Auferstehung – Ich habe geschworen schöner zu scheitern. Hier geht es nicht raus, aber weiter. Der Titelsong beschreibt die inneren Konflikte, die sich auftun, wenn man so sehr an sich selbst arbeitet.
 
„Es geht um das Monster, das in uns steckt, um die Selbstsabotage, Gelähmtheit, dann aber auch wieder Mut zu fassen und wieder aufzustehen“, so Sänger Sven Bensmann. „Wir kennen dieses Monster und wollten uns mit ihm messen. Sich zu finden ist ein langer, mühseliger, aber auch ein bereichernder Prozess. Wir stellen fest, dass dieses Monster dazu gehört, dass man es nicht besiegen muss. Nach 6 Jahren Hi! Spencer sind wir keine anderen Menschen, aber wir sind an einem Punkt angekommen an dem wir sagen können: Dieses Songs zeigen zu 100%, wo wir als Band sind und wo wir hinwollten.“

Die positive Kraft zeigt sich dabei in solch euphorischen Songs wie dem Opener Weck mich auf und der ersten Single Wo immer du bist. Eine tosende Indie-Explosion, die kein Shirt trocken und keine Füße stillstehen lässt. Dabei verwehren sich die Songs des reinen Indie-Stigmas. Hi! Spencer finden neue Ohrwurm-Nischen eines jeden Kettcar- und Muff Potterfans und sprechen da weiter, wo Jupiter Jones einst aufgehört haben. Mit dem Titeltrack mischen sich neue Einflüsse in den Band-Sound. Bilderbuch und Von Wegen Lisbeth grüßen um die Ecke, es geht weg vom Alltags-Hedonismus, hin zu Song-gewordenen Momentaufnahmen – emotional, ekstatisch und nah. Nicht raus, aber weiter avanciert zur hymnenhaften Ohrwurm-Spirale, die sich tief in die Gehörgänge gräbt.
 
„Wir sind auf dem Land groß geworden, sehen aber mittlerweile auf Tour so viel Neues und lernen viele Menschen kennen. Wir wollten Hi! Spencer aus einer neuen Perspektive begreifen“, resümiert Co-Sänger und Gitarrist Malte Thiede. „Um dies zu schaffen, haben wir für den Schreibeprozess ein einsames Haus im Wald gemietet und in akribischer Arbeit eine Bestandsaufnahme gemacht. Was ist Hi! Spencer? Wo sehen wir uns mit dem Album? Daraus entsprangen Idee und in einer Urknall-Explosion der Albumtitel – unser rote Faden. Aus diesem haben sich buchstäblich die Songs entwickelt, als wären sie schon immer da gewesen und haben nur auf den richtigen Moment gewartet.“

Herausgekommen sind dichte Gitarren- und Bass-Arrangements, die sich sich wie einTeppich unter die Stimmen von Bensmann und Thiede legen, mal ruhig und grüblerisch wie in Der Küchentisch, erzählerisch und gesellschaftskritisch wie in Hinter dem Mond, mal laut und fordernd wie im Song Angst ist ein Magnet, der auf einigen Festivals für laute Mitruf-Chöre sorgen wird.
Mit Klippen befindet sich der wohl düsterste Song der Bandgeschichte auf dem neuen Album. Er beschreibt die Entfremdung zweier Menschen und überträgt den Absturz musikalisch in infernalischen Rausch-und Verzerr-Frequenzen. Am Abgrund angekommen heben die bereits veröffentlichten Songs Schalt mich ab und Richtung Norden wieder auf.
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Polish your dancing shoes, Folks! Let’s boogey!]]>

Eine Auswahl an Songs nahm die Band 2014 unter der Regie von Sascha Wiesbrock im 'Unterschichten Records' Studio in Münster auf.

Das aktuelle Setup der Devil's Balls fand sich im Sommer 2015.

Motiviert durch eine Vielzahl von Live-Auftritten und dem Schreiben weiterer Eigenkompositionen, begaben sich die Jungs unter der Leitung von Johannes Brunn in die Go-Recording und Devil's Balls Studios um Ihr Debüt-Album 'Ride the Tiger' aufzunehmen. Fertig gestellt wurden die Platte im November 2016 und zeitgleich auf vielen digitalen Plattformen sowie auf CD veröffentlicht.

Mit ihrem Debüt-Album 'Ride the Tiger' im Gepäck ist die Band bestens gerüstet die Bühnen der Welt unsicher zu machen.]]>
Das dröhnende Donner-Duo, dass durchweg die dicksten, derbsten und druckdollsten Dinger dengelt! -Brandmann]]> „The Mammoths are marching on…“

Die Anfang 2018 gegründete Band „Blood Red Mammoth" entwickelte früh einen eigenen, prägnanten Crossover Stil.

Durch die Verbindung verschiedener Stilrichtungen wie Doom Metal, Psychedelic Rock, Bluesrock, New Metal sowie Hip-Hop entstand eine Mammoth-typische Balance, die hauptsächlichen auf der Basis des Stoner gebildet wurde.

Diese auffällige Musikkomposition wird durch den unvergleichbaren, originellen Gesang von glockenhellen Klängen bis über markerschütternde Growls intensiviert, wodurch das Publikum stetig zum Toben gebracht wird.

Mit der Intention, die Musiklandschaft mit ihrem unverkennbaren Mix zu bereichern, zerstört das Quartett in niederschmetternder Regelmäßigkeit die kleinen und großen Bühnen.

Ob stampfend, rennend oder zur Not auch kriechend. Hauptsache nach vorne!

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